No 23 · ISOlos die Unendlichkeit verlieren

Lange sollte es ja nicht dauern, daher geht’s direkt weiter!

Und das sind unsere Themen:

7 thoughts on “No 23 · ISOlos die Unendlichkeit verlieren

  1. David

    o/ Danke für die Weiterführung des Taschenthemas. Es war diesmal nur ein “Kleinkram”-Stichpunkt, und es hat ja eine ganze Weile gedauert…. aber dazu gleich. Diesmal schreibe ich etwas dazu – daß auch mal etwas

    “zurückkommt”, und nicht nur von euch “gefordert” wird. Eure Anregungen/Erfahrungen verpuffen nämlich nicht…

    Ich habe mir angewöhnt, von jedem Urlaub ein Poster anzufertigen, derzeit 50x75cm, ganz profan von Saal auf Fotopapier entwickelt und mit Posterstrips in den Flur gehängt. Mittlerweile hängen sie dicht an dicht, und ich

    werde mir bald was neues überlegen müssen. Aber es ist schön, wenn man in die Wohnung kommt, mehr oder weniger sofort an den Urlaub erinnert zu werden. Meist ist es eine Stadtansicht-Übersicht.
    https://www.flickr.com/photos/davidcl0nel/10084634795/

    Und es werden bald noch mehr. 😉
    Im Wohnzimmer habe ich mal mit 2 Panoramen experimentiert. Da hatte ich schon 2 Rahmen, schlicht schwarzes Plastik, etwa 30cm x 100cm mit einem gekauften Bild. Beide Fotos habe ich in passender Größe ausbelichten lassen

    (diesmal Kodak Metallic Papier), beide Bilder übereinander

    im ~3:1 Verhältnis (also einen Ausschnitt des Bildes), und dann entsprechend zerschnitten. Diese habe ich dann über das Originalkartonbild gelegt und sie wirken dank des schwarzen Rahmen bombig an der Wand. Auch die

    Qualität ist außerordentlich, weil es große Megapixelpanoramen sind – man kann auf Zentimeter rangehen und sieht feinste Details – wie die schnurgeraden Kabel der Hängebrücke oder die kleinen Fensterdetails etc.
    Das bringt mich wieder zum Thema, daß ein Rahmen das Bild nochmal besser macht, und ich überlege, das dann auszudehnen, und mir ein paar entsprechende Rahmen samt Passepartout zuzulegen. Mal sehen, was das ergibt.
    Fotos einfach nur in der Kiste – bzw jetzt digital nur auf der Festplatte lassen, halte ich für Verschwendung. Und es gibt manchmal auch ein kurzes Gesprächsthema, wenn mal ein Handwerker vorbei kommt etc. 😉

    Zurück zum Krams.
    – Graukarte -> bisher selber nicht. Weißabgleich stimmt oft schon sehr sehr gut, und kann dank RAW ja eh verlustfrei angepasst werden. Bei meinen Stadtlandschaften entwickle ich aber meist bewusst sehr kühl, 3200K oder

    so etwas, und ziehe die anderen Farben dann nochmal extra hoch. Manchmal habe ich auch mit der Pipette direkt in den Himmel gepackt, weil ich ihn grau haben wollte, und nicht Mitternachtsblau.
    – Wasserwaage habe ich so eine 2-Wege für den Blitzschuh und setze sie auch oft ein. (Ich bin halt überhaupt kein Portraitforograf!1! 😉 ). Ist für Panoramen nötig, um nicht hinterher ein schiefes Panorama zu haben, wo

    man zu viel wegschneiden muß, weil jedes Bild 20% unter dem anderen angeordnet wird.. Aber auch sonst bin ich sehr oft (Nacht halt) mit Stativ unterwegs und habe es lieber von Anfang an richtig und muß es hinterher

    nicht geradebiegen. Geht zwar auch, dank der hohen Auflösung auch ohne spürbaren Verlust, aber trotzdem.
    – Gummiblenden: Ich hab auch nur Original-Streulichtblenden, aber überlege mir auch noch eine Gummiblende zu kaufen, die man dann adaptiv auch anpassen kann. Zb an die Glasscheibe ganz nah heran, um das Licht des Raumes

    auszublenden, um eben nicht die Scheibenspiegelung im Bild zu haben. Bisher hab ich mir immer mit Schal oder Mütze beholfen…
    – Putzzeug: Mikrofasertuch sowieso immer in der Tasche als Brillenträger, sonst LensPen. Sensorreinigung bisher nur mit Blasebalg, noch keine “Nassreinigung” bisher, wär aber wohl bald mal Zeit.
    – Taschenlampe: Kleine leichte, aber starke LedLenser P5R, da ich oft nachts unterwegs bin, und manchmal schon herumstolpere, weil ich zu wenig in der Nacht sehen kann….
    – Makroobjektiv hab ich das 100er, bisher keine Vorsätze oder Zwischenringe ausprobiert, bisher hat es gereicht, aber es ist in der Tat interessant, was damit geschafft werden kann. (die verlinkten Biester sehen ja toll

    aus)
    – Filter: Pol als Standard von Hoya, setz ich gern bei Herbstlaub ein, sonst eher weniger. ND-Filter hab ich das 3er Haida-Set (8/64/1000 als 77mm) und gute Erfahrung gemacht. Mittlerweile (nach der Fragestellung

    damals) habe ich auch 3 Lee-Filter, 64/8 als 100×100 und ein 0.9er Gradient 100×150 – der mir schon super Dienste geleistet hat. Da ich halt eher im Bereich Landschaft unterwegs bin, ist es was für mich.

    So, genug getippert für heute. Macht weiter so, ich höre euch sehr gern. Und da die Folge heute morgen unverhofft heruntergeladen wurde, sogar gleich als erstes, obwohl ich noch eine Queue von 50h vor mir habe!

    Gruß,
    David

    Reply
  2. Timo

    Super, super! Wie immer eben 🙂
    Sagt mal, reinigt Ihr eure Sensoren selber? Oder lasst Ihr das alle paar Monate bei Nikon machen?
    Selber machen habe ich mich bis jetzt noch nicht “getraut”, wüsste auch nicht was ich da am Besten kaufen könnte.

    Vielleicht ist euch das Thema ja 5min wert 🙂

    P.S Habe mir jetzt auch das Buch Magnum Contact Sheets gekauft 😉 Der Unterschied zwischen dem schwarzen und blauen ist übrigens nur die Sprache. Blau -> Deutsch / Schwarz-> Englisch.

    Liebe Grüße
    Timo

    Reply
  3. Timo

    Nein ich bin nicht besoffen 😀
    Nachdem ich jetzt zum zweiten Mal die Folge gehört habe ist mir aufgefallen das Ihr über die Sensorreinigung gesprochen habt 😀
    Sorry 🙂

    Reply
  4. Torsten

    Klistierspritze – ich brech weg 😉 Und: freut mich, das es gemundet hat. Hat wieder sehr viel Freude gemacht, zuzuhören.

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  5. Sebastian A.

    Makro und die Crop-Sensoren …

    … moin habe diese Folge am Wochenende gehört (-:
    Den Teil über den Kleinkram (whats in my Däääsch) fand ich etwas langatmig, aber wenigste ist das jetzt abgehakt 😀

    Der Kommentar über die “doppelte Schärfentiefe” bei entsprechendem Crop-Faktor fand ich etwas ‘flapsig’. Bitte nicht falsch verstehen, prinzipiell mag ich die lockere Art eures Podcasts und die Tatsache, dass ihr die technischen Details nicht bis ins kleinste Detail ausdiskutiert (wie es z.B. im DSL-Ohr-Forum gerne getan wird), aber bei diesem Thema gibt es leider sooo viele Missverständnisse.
    Wenn bei einem Kleinbild-Sensor mit 200mm-Makro die Schärfentiefe nur für den Kopf der Spinne reicht, so wird man mit Crop-Faktor 2 ihren Hinterleib auch nicht sehen. Bezogen aufs fotografierte Objekt ändert sich schließlich nichts, nur von der ‘Umwelt’ wird beim ‘Crop’ entsprechend weggeschnitten.

    Und nun weitermachen wie bisher (-:
    Viele Grüße, Sebastian A.

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