No 31 · Sackstark expandiert

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14 thoughts on “No 31 · Sackstark expandiert

  1. kingberzerk

    Das Autothema war leider anstrengend ohne Bildbeispiele. Mit Ergebnissen vor Augen wäre es möglich gewesen, sich etwas zum Gesagten vorzustellen.

    Zum Streetthema gibt es noch viel zu sagen – aber das mit Vivian Maier in der Provinz kam etwas überraschend. Natürlich wären ihre Bilder da interessanter gewesen als das, was der gemeine Fotoenthusiast als Street veröffentlicht. Weil sie ein anderes Auge hat und Leute als Charaktere fotografieren konnte. Dazu braucht man Talent.

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  2. David

    Hallooh-renn-Kugel ist korrekt, also mit langem Oh und ohne Pause. 😉 Und ja, die sind lecker. Eins der wenigen Produkte, die aus dem Osten auch überlebt haben.

    Das mit den Flickr-Followern greift auch immer mehr um sich. Aber ich guck mir in der Regel das Profil sehr genau an, und folge nur, wenn ich ähnliche/interessante Bilder sehe. Und in letzter Zeit ist es echt häufig, daß jemand schon 10.000+ anderen “folgt”. Dann schon aus Prinzip nicht.

    Gibts Bilder vom gewienerten matten Auto?

    Und ein Tierpark-Fotograf bin ich auch. 😀 Dafür interessieren mich Personen/Portraits in der Regel weniger… Was teilweise im Zoo/Tierpark rumrennt, kann ich aber bestätigen. Die Krönung war bisher jemand im Aquarium/Terrarium, wo der Aufklappblitz natürlich ausklappte und batsch ein weißes Bild der Scheibe erzeugte. Der Blitz wurde wieder zugeklappt und erneut der Versuch… batsch!. Beim 3. Mal wurde der Blitz dann zugehalten, und dann war das Bild wohl in Ordnung…. o_O Eine große Kamera macht halt automatisch gute Bilder, den Mythos wird man wohl nie ganz wegbekommen.

    Und interessant, daß du es jetzt hier in Berlin bist, Marcel. 😉 Vielleicht interessiert dich ja auch der Berliner DSLR-Foren-Stammtisch:
    http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=1616527

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  3. HendrikHendrik

    Nabend zusammen,

    komisch, ich hatte die Links in den Kapiteln eigentlich hinterlegt. Irgendwie scheinen sie abhanden gekommen zu sein. Für alle Apple-Nutzer sind die Bilder über die wir sprachen, als Kapitelbilder eingebunden (zumindest werden sie mir in Downcast angezeigt). Für alle anderen hier einfach der link zu dem Foto mit dem Tankdeckel, auf das Rainer ansprach:
    Speedster_20150912P9120039
    https://flic.kr/p/yQpdzt
    Weitere sind noch im gleichen Album zu sehen:
    https://flic.kr/s/aHsjsH3tKm

    Bei Fragen einfach melden!

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        1. HendrikHendrik

          Wobei der Wagen in trockenem Zustand besser aussieht. Hier wird auch mit reinspielen, dass er z. T. nicht optimal abgetrocknet wurde.
          Gerichtetes Licht verzeiht halt nix… ;o)

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  4. Thomas Leuthard

    Zum Thema Followers kann ich Dir zwei Beispiele geben:

    Zieh mal einen Anzug an und lauf in ein schickes Geschäft rein. Mach das Gleiche mit dreckigen Klamotten. Der Mensch bleibt der Gleiche, nur die Verpackung ändert sich. Die Reaktionen sind aber total anders. So ähnlich ist es mit den Followern. Du wirst ganz anders wahrgenommen. Egal ob nun als Hobby Fotograf oder jemand, der das für Geld macht.

    Trag mal eine Leica um den Hals. Und das nächste Mal eine poplige Nikon D80 DSLR. Mit der Leica wirst Du viel mehr beachtet, egal welche Fotos Du machst. Das ist mir selber schon mal passiert, aber ich hatte nicht die Leica um den Hals. 🙂

    Heute geht vieles nicht mehr ohne Social Media Präsenz. Ob da jemand mitmachen will oder nicht, bleibt ihm überlassen. Ich habe meinen Podcast seit 10 Wochen und habe bestimmt schon doppelt oder dreimal so viele Hörer wie ihr. Nur weil meine Reichweite grösser ist. Ich denke nicht, dass das etwas mit dem Inhalt zu tun hat.

    Das Ganze Thema ist etwas schwierig und viele verstehen immer noch nicht, um was es geht. Die werden das Internet aber auch in Zukunft nicht verstehen und nicht optimal nutzen. Aber das muss auch nicht jeder.

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    1. HendrikHendrik

      Hi Thomas,

      in den meisten Punkten kann ich Dir zustimmen (Kleider machen Leute, etc.). Ich denke, dass Dein letzter Satz Absatz den Nagel auf den Kopf trifft.

      Sobald mich finanzielle oder grundsätzlich werbliche Zwecke trieben , sähe ich es vermutlich ähnlich: ‘Nutze die Mittel, die dir zur Verfügung stehen’. Dann sind das die Kanäle, die bedient werden wollen.
      In meinem Fall jedoch habe ich nicht das dringende Streben nach Reichweite. Vor ein paar Sendungen sprachen wird in einer Folge darüber, warum / für wen wir fotografieren: Ich fotografiere hauptsächlich für mich. Auf Plattformen folge ich i. d. R. Leuten, wenn mir deren Sachen gefallen, mich u. U. inspirieren und mir Anregungen schaffen. Wenn man dann gelegentlich ein Like oder Favorit bei rumkommt, freut einen das natürlich, keine Frage.

      Ich bleibe bei meinem Standpunkt, dass Skripte für extrem hohe Followerzahlen für den reinen Hobbyfotografen keinen echten Sinn macht. Die Fotos werden dadurch nicht besser und wenn ich trotzdem nur alle 3 Monate ein, zwei Fotos poste, wird das auch keinen vom Hocker reißen.
      Wenn es so manchen anspornt, aktiver zu werden, um die vielen Follower zufrieden zu stellen, dann betrügt man sich doch selbst. Dem Glauben, dass die Welt gerade auf einen gewartet hat, können doch nicht so viele Leute unterliegen.

      Zuletzt noch eine Anmerkung zur Leica / Wahrnehmung: Sobald man sich etwas tiefer mit der Fotografie befasst, beeindruckt einen „die heilige“ Leica doch nicht mehr wirklich, oder?

      Gruß, Hendrik

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  5. Udo Rabe

    Billigglas?

    Ich habe mir kürzlich das 30mm, F2.8, für MFT von Sigma gekauft. Man zahlt im Fachhandel 155,-€. Die Konstruktion ist kompakt, hat ein Metallbajonett und ist optisch von sehr guter Qualität. Der Autofokus an der LUMIX G6 ist extrem schnell. Der einzige Nachteil ist, dass das Ding im Vergleich zu den Optiken von Panasonic relativ lange zum “Aufwachen” braucht.

    Mit freundlichen Grüßen

    Udo

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  6. StefanStefan

    Moin zusammen,

    hab vorhin mal in euere aktuelle Folge reingehört….. Zum Thema Street:

    Ich finde Streetfotografie nach wie vor sehr faszinierend, das Problem ist aber, dass sie vielfach zur Belanglosigkeit verkommt. Streetfotografie ist eben nicht: Einfach mal draufhalten und irgendjemanden irgendwie fotografieren.

    Für mich sind es die besonderen Szenen die das Leben auf der Straße in allen Facetten darstellen. Besondere Menschen, besonderes Licht, Situationen u.s.w…… Ich glaube, für den Fotografen ist es echt schwer, das richtig hinzubekommen. Du musst auf der Strasse sehr schnell sein und kannst die Situation nicht beeinflussen. Deshalb sieht man eben auch viel schlechte Streetfotografie. Dann macht man einfach SW draus und erklärt es zur Kunst.

    Vermutlich muss man aber auch viele Bilder mit einer zeitlichen Verzögerung betrachten, da dann der dokumentarische Charakter besser rüberkommt, andere Zeit, andere Mode, andere Werbung, andere Dinge auf der Strasse (Es gab z.B. mal Telefonzellen)

    Anregung für die nächste Folge: Tauscht euch doch mal über das Thema Kalibrierungsgeräte aus.

    Ich hab nur ein uraltes Eye One mit Gelatinefilter, dessen Messgenauigkeit ich stark anzweifle. Lustig ist auch, dass nach Kalibrierung unterschiedlicher Monitore die Farben trotzdem auf jedem Monitor anders aussehen. Nur eben anders als vorher…..

    Ich bin inzwischen zu dem Schluss gekommen, dass die ganze Kalibriererei völliger Unsinn ist, solange der Monitor einigermaßen passt. Die meisten Leute gucken die Fotos eh auf irgendwelchen Einfachmonitoren oder Tablets, die unkalibriert sind.

    Solange die Farben bei einem Print von Saal nicht völlig daneben sind, kann ich damit leben. Meine Erfahrung ist, dass bei hochwertigen Monitoren die Farben schon einigermaßen gut passen. Wichtiger ist die richtige Helligkeits- und Kontrasteinstellung. Dafür braucht man aber kein Kalibrierungsteil.

    Gruß Stefan von http://www.fehlbelichtet.de

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    1. David

      Bezüglich Kalibrierung. mein Eizo-Monitor (nur ein PVA, kein IPS-Panel, aber dafür die richtige Größe, nämlich 16:10 mit 1920×1200 bei 22″, gabs sonst nicht anders damals) mußte ich auch kalibrieren. Ich merke jetzt beim Windows-Start, daß etwas zeitverzögert um 3sek oder so der Desktop umschaltet und leicht “lila” wird. Das stimmt aber, denn die ersten Ausbelichtungen bei Saal waren auch im Himmel statt blau minimal (!) lila. Seitdem kann ich da entgegensteuern, wenn ich es nicht “so lila” haben möchte, und hab das Problem nicht mehr.
      Spyder3Pro, alle 6-x Monate mach ich es erneut, so wichtig/unterschiedlich ist es eigentlich nicht mehr.
      Also nur weil Eizo drauf steht, ist es noch nicht automatisch gut.

      Beim Laptop mit gutem Display (hier dann IPS) hingegen gab es nach der Kalibrierung nichts wirklich zu sehen, und ich hab das da dann komplett gelassen.

      Aber vielleicht kann man auch zusammenfassen, solange man ein IPS-Panel kauft, ist Kalibrierung weniger wichtig. Und bei einem billigen TN-Panel bringt es wahrscheinlich auch nichts, weil der gar nicht in der Lage ist, den Farbraum so gut darzustellen. Das kann aber auch schon wieder eine veraltete Meinung sein, ich bin nicht wirklich im Monitor-Umfeld uptodate, die Eizo-Monitore sind jetzt auch schon wieder über 5 Jahre alt… ach die Zeit vergeht…

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  7. Thorsten

    Hallo zusammen,

    sehr kurzweilig eure Podcast-Folgen… Auch nicht immer bierernst und ihr habt auch mal konträre Meinungen. Macht weiter so!!!

    Bzgl. Street habe ich folgende Meinung: das ganze ist mittlerweile gesättigt, bzw. viele versuchen, bestimmte Stile zu kopieren anstatt selber seinen Stil zu finden. Nichts gegen Thomas Leuthard. Seine Bilder sind schon gut (z.B. Mann mit Hut auf Bahnsteig oder Frau mit Schirm und Taxi in NYC). Aber er ist mittlerweile so populär und medial präsend, dass viele ihm nacheifern. Und dabei kommt nicht immer was gutes dabei heraus. Wenn ich mir bspw. Bilder anschaue, die vor 100 Jahren einfach das Leben dokumentiert haben, so finde ich dort immer wieder Bilder, die mir einfach mehr geben als diese “Modeerscheinung Street”. Vor ein paar Monaten wurden 20.000 Bilder von Fritz Mielert gefunden, die um 1920 in Dortmund entstanden. Das hat für mich einfach mehr Charme als ein Grossteil auf flickr, 500px und wie die ganzen Portale heissen. Unter http://mobil.halternerzeitung.de/staedte/dortmund/44265-Buchholz~/Foto-Schatz-wiederentdeckt-Das-vergessene-Vorkriegs-Dortmund-in-123-Bildern;art930,2772600 gibt es über 100 Bilder von Mielert, die einfach nur das Leben dokumentiert haben. Alle Welt (???) redet von V. Maier. Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken.
    Ich hoffe, dass irgendwann mal in 50 Jahren jemand die Zeitkapsel “flickr” öffnet und auf die ganzen Bilder stößt, die heute gemacht werden und auch dann davn angetan ist wie wir mit alten Bildern…. Wie auch immer das Genre dann heisst!

    Viele Grüße,
    Thorsten

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