No 43 · Face to face triple

Drei an Board und zwei im Sinn.

Diesmal setzten sich Rainer, Stefan und Hendrik die Headsets auf und sprachen über Anforderungen an Lightroom, Erfahrungen auf Inseln, Brexit, die Oberfinanzdirektion, Mittelformat, Taschen, Hochzeiten und einiges mehr:

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Sceenshot (2016-07-02 00.05.12)

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3 thoughts on “No 43 · Face to face triple

  1. Kersten Zölfel

    Hallo zusammen,
    vorab ein Lob zur Sendung Nr. 43. Wie immer sehr gut.
    Zum Thema Fototasche, Fotorucksack hier eine Info. Die Firma König Photobags hat Taschen oder Rucksäcke auch für kleinere Fotoausrüstungen. Wer es noch nicht kennt, ein Blick auf die Homepage lohnt sich. http://www.koenig-photobags.de/
    Freundliche Grüße aus Köln, Kersten

    Reply
  2. Mark

    Moin in die Runde,

    erstmal vielen Dank für Euren wirklich geselligen Fotopodcast und ich möchte mal ein paar Ergänzungen bzw. Korrekturen loswerden.

    Bzgl. Brexit und die verwendete Leica. Es ist die Leica M Typ 262, die Ende letzten Jahres zur ursprünglichen Leica M und M-P Typ 240 (Leica mit CMOS-Sensor) rausgekommen. Sie ist günstiger, weil Leica bei dieser kein Liveview und Video hat und auch die Deckkappe ist aus Alu und nicht aus Messing. Dadurch ist sie auch etwas leichter. Bei der 262 kam kürzlich auch die Version ohne Display raus. Darüber hattet Ihr glaube ich auch mal berichtet. Diese ist aber etwas teurer als die Grundversion der 262, aber günstiger als die M 240 und deutlich günstiger als M-P. Die Leica M Monochrom ist die Typ 246.

    Nun zur Hasselblad, die Frage ob Hasselblad diese Kamera selber herstellt, ist sicher legitim, da sie in der letzten Zeit eher durch umgebaute Sony Kameras im 35mm Format bzw. APS-C Presse gemacht hatten. Allerdings ist mir nicht bekannt, dass in ihrem Segment – Mittelformat – dies auch getan haben. Hier wurde auch kürzlich neue Modelle rausgebracht, u.a. mit Video und 100MP. In diesem Segment ist im im übrigen üblich, dass die Objektive nicht unbedingt selber hergestellt werden. Auch Phase One greift u.a. auf Schneider-Kreuznach zurück.

    Ich glaube beim Vergleich mit Leica habt Ihr beim Preisvergleich etwas durcheinandergebracht, denn Leica hat keine Spiegellose im Mittelformat, sondern nur eine DSLR (Leica S Typ 007 und 006)und die ist eben deutlich teurer, als die X1D, allerdings denke ich, dass die Leica S eher mit den klassischen Hassis preislich verglichen werden müsste. Und wenn man die X1D mit der Leica SL vergleichen möchte, dann ist die Hassi schon teurer, hat aber im Vgl. den größeren Sensor.

    Ich würde auch noch erwähnen, dass die X1D den kleinen Mittelformatsensor hat. ca. 44x33mm zu ca. 54×40. Letzteres kommt so ein bisschen zum analogen Mittelformat 56×56 bzw. 56×40,5mm

    Die 1/2000 sehe ich für diese Art von Kamera nicht kritisch vor allem mit dem Hintergrund der Zentralverschlüsse. Es ist nicht lange her, da war nur 1/500 oder auch mal 1/1000 möglich. BtW. die analoge Leica M hat nur eine 1/1000 und da waren viele Reporter mit unterwegs früher, auch in der Sonne. Hier ist eben “Mut zum abblenden” ;), was man ja auch bei der X1D sicher gut kann, denn aufgrund des größeren Sensors ist ja auch eine höhere Freistellung möglich. Übrigens die beiden erwähnten Linsen gehen m.W.n. erst bei f/3.5 los.

    Nochmal was zu den wirklich tollen Bildern von Cole Peters und der “Mut zum Abblenden”. Das ist im Prinzip auch so ein bisschen Leica-typisch, auch wenn die Objektive eine einmalige Offenblendtauglichkeit aufweisen. Die Leica M hat ja einen AF, aber eine eine Schärfentiefenskala auf den Objektiven. Und wenn es schnell gehen muss und auch scharfe Bilder rauskommen sollen, ist eben der Trick z.B. Blende 11, das Unendlichsymbol auf Blende 11 auf der Skala und schon kann man sehen, dass z.b. bei einem 35mm Objektiv von ca. 1,2m bis unendlich alles scharf ist. Einen DOF-Rechner braucht man eben nicht bemühen, aber als Leica-Fotograf entwickeln man ein gutes Gefühl für Entfernungen und in welche Richtung muss ich den Fokusring drehen, wenn es schnell gehen muss, bei Offenblende.

    So, es ist etwas mehr geworden, als gedacht und hoffe auf weitere unterhaltsame Folgen und nochmals vielen Dank für Eure Mühen und Einsatz

    Reply
  3. Mark

    Moin in die Runde,

    erstmal vielen Dank für Euren wirklich geselligen Fotopodcast und ich möchte mal ein paar Ergänzungen bzw. Korrekturen loswerden.

    Bzgl. Brexit und die verwendete Leica. Es ist die Leica M Typ 262, die Ende letzten Jahres zur ursprünglichen Leica M und M-P Typ 240 (Leica mit CMOS-Sensor) rausgekommen. Sie ist günstiger, weil Leica bei dieser kein Liveview und Video hat und auch die Deckkappe ist aus Alu und nicht aus Messing. Dadurch ist sie auch etwas leichter. Bei der 262 kam kürzlich auch die Version ohne Display raus. Darüber hattet Ihr glaube ich auch mal berichtet. Diese ist aber etwas teurer als die Grundversion der 262, aber günstiger als die M 240 und deutlich günstiger als M-P. Die Leica M Monochrom ist die Typ 246.

    Nun zur Hasselblad, die Frage ob Hasselblad diese Kamera selber herstellt, ist sicher legitim, da sie in der letzten Zeit eher durch umgebaute Sony Kameras im 35mm Format bzw. APS-C Presse gemacht hatten. Allerdings ist mir nicht bekannt, dass in ihrem Segment – Mittelformat – dies auch getan haben. Hier wurde auch kürzlich neue Modelle rausgebracht, u.a. mit Video und 100MP. In diesem Segment ist im im übrigen üblich, dass die Objektive nicht unbedingt selber hergestellt werden. Auch Phase One greift u.a. auf Schneider-Kreuznach zurück.

    Ich glaube beim Vergleich mit Leica habt Ihr beim Preisvergleich etwas durcheinandergebracht, denn Leica hat keine Spiegellose im Mittelformat, sondern nur eine DSLR (Leica S Typ 007 und 006)und die ist eben deutlich teurer, als die X1D, allerdings denke ich, dass die Leica S eher mit den klassischen Hassis preislich verglichen werden müsste. Und wenn man die X1D mit der Leica SL vergleichen möchte, dann ist die Hassi schon teurer, hat aber im Vgl. den größeren Sensor.

    Ich würde auch noch erwähnen, dass die X1D den kleinen Mittelformatsensor hat. ca. 44x33mm zu ca. 54×40. Letzteres kommt so ein bisschen zum analogen Mittelformat 56×56 bzw. 56×40,5mm

    Die 1/2000 sehe ich für diese Art von Kamera nicht kritisch vor allem mit dem Hintergrund der Zentralverschlüsse. Es ist nicht lange her, da war nur 1/500 oder auch mal 1/1000 möglich. BtW. die analoge Leica M hat nur eine 1/1000 und da waren viele Reporter mit unterwegs früher, auch in der Sonne. Hier ist eben “Mut zum abblenden” ;), was man ja auch bei der X1D sicher gut kann, denn aufgrund des größeren Sensors ist ja auch eine höhere Freistellung möglich. Übrigens die beiden erwähnten Linsen gehen m.W.n. erst bei f/3.5 los.

    Nochmal was zu den wirklich tollen Bildern von Cole Peters und der “Mut zum Abblenden”. Das ist im Prinzip auch so ein bisschen Leica-typisch, auch wenn die Objektive eine einmalige Offenblendtauglichkeit aufweisen. Die Leica M hat ja einen AF, aber eine eine Schärfentiefenskala auf den Objektiven. Und wenn es schnell gehen muss und auch scharfe Bilder rauskommen sollen, ist eben der Trick z.B. Blende 11, das Unendlichsymbol auf Blende 11 auf der Skala und schon kann man sehen, dass z.b. bei einem 35mm Objektiv von ca. 1,2m bis unendlich alles scharf ist. Einen DOF-Rechner braucht man eben nicht bemühen, aber als Leica-Fotograf entwickeln man ein gutes Gefühl für Entfernungen und in welche Richtung muss ich den Fokusring drehen, wenn es schnell gehen muss, bei Offenblende.

    So, es ist etwas mehr geworden, als gedacht und hoffe auf weitere unterhaltsame Folgen und nochmals vielen Dank für Eure Mühen und Einsatz

    Liebe Grüße Mark

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